Geschichte

Adalbert Stifter zu Gast im Rosenberger Gut

Stifter und das Rosenberger Gut


Wenn jemand sagt: "Meine ganze Seele hängt an dieser Gegend. Wenn ich irgendwo völlig genese, so ist es dort ..." - so kann das nur eine Liebeserklärung an diesen Ort, an das Rosenberger Gut, sein.

Zum Wirtshaus neben dem Rosenberger Gut


Aus einem Brief an Gustav Heckenast vom 23.8.1855: "Das eigentliche Gasthaus - in Pacht gegeben - steht etwas abseits und ist für die gewöhnlichen Gäste bestimmt."

Demnach hat sich A. Stifter nicht sehr oft dort aufgehalten. Dem steht folgende Aussage von G.Heckenast gegenüber:

Bei Gelegenheit jenes Aufenthaltes in den Lackerhäusern ... bemerkte ich Stifters leutseligen und humanen Verkehr mit Menschen der niederen Stände. Er trat immer gerne in die allgemeine Wirtsstube, setzte sich des öfteren zu den Wirtsleuten, Fuhrknechten, Arbeitern und Wanderburschen, sprach lebhaft mit im echten Dialekt des Oberlandes und ließ sich oft von den Leuten über allerhand Dinge und Hantierungen belehren. G. Heckenast

In Stifters Erzählungen "Aus dem bayrischen Wald" gibt es zwei Stellen, in denen das Wirtshaus erwähnt wird: "Franz baute ein eigenes, stockhohes Gasthaus neben seinem Hause. Das hinderte aber nicht, dass er stets Freunde oder höher gestellte Menschen gastlich in die Räume seines Hauses aufnahm ..."

Geschichte 01

Während des großen Schneefalls (im November 1866): "Der Pächter ließ einen Weg in das Gasthaus schaufeln. Menschen kamen hoch auf dem Schnee mit Schneereifen zu uns und in das Gasthaus. Ich ging auch in dasselbe."

Zusammengetragen


von Ferdinand Stiller aus Schwarzenberg
Wirthaus »Zum Rosenberger Gut« * Lackenhäuser 147 * 94089 Neureichenau * Tel.: 08583-9189860

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